Wie deine Ziele nicht nur gute Vorsätze bleiben

ziele richtig setzenWährend ich hier sitze und diesen Artikel schreibe, neigt sich das Jahr langsam aber sicher dem Ende zu. Weihnachten ist gerade vorbei und ich genieße die Ruhe, die diese Tage meist mit sich bringen. Für die meisten Menschen beginnt nächste Woche die Zeit der guten Vorsätze.

Neues Jahr, neues Glück. Ganz oben auf der Liste steht bei vielen das Thema Abnehmen. Vielleicht planst auch du einen neuen Anlauf, um etwas gegen den Bauchspeck, der dich schon so lange stört, zu unternehmen. Falls ja, wird dir dieser Artikel sicherlich weiterhelfen.

Du musst dein Warum kennen

Bevor du dir Gedanken darüber machst, wie du dein Ziel am besten erreichst, solltest du wissen, warum du es dir überhaupt gesetzt hast. Sicher, dein Ziel ist es abzunehmen oder vielleicht ein paar Muskeln aufzubauen. Aber es gibt ja einen Grund dafür, warum du das möchtest. Und genau diesen gilt es zunächst einmal herauszufinden.

  • Vielleicht willst du schnell abnehmen, um rechtzeitig für eine dir wichtige Veranstaltung in Topform zu kommen.
  • Möglicherweise möchtest du deinen Körperfettanteil auch senken, weil du durch dein Übergewicht gesundheitliche Probleme hast.
  • Eventuell willst du ein Sixpack bekommen, damit du dich attraktiver fühlst und entsprechende Reaktionen bei deinen Mitmenschen hervorrufst.
  • Vielleicht willst du Muskeln aufbauen, um dich stärker zu fühlen und dadurch dein Selbstbewusstsein zu verbessern.

Wie du siehst, gibt es viele mögliche Gründe, weshalb du etwas an deinem Körper verändern wollen könntest. Welcher bei dir im einzelnen zutrifft, weißt natürlich nur du selbst. Auf jeden Fall lohnt es sich, wenn du dich mit dieser Frage für einen Moment auseinandersetzt.

Denn je genauer du dein Warum kennst, desto leichter wird es dir fallen deine Diät dieses Mal durchzuziehen. Und umso größer ist natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass du dein Ziel auch wirklich erreichst. Es ist übrigens nicht wichtig, ob ich (oder sonst jemand) deinen persönlichen Grund nachvollziehen kann. Das einzige was zählt, ist, dass er dir wichtig ist und dich antreibt und motiviert.

Finde heraus, was dich dazu motiviert etwas für deine Fitness zu tun und deinen Körper zu verbessern.
 

Was willst du erreichen?

Nachdem du weißt, warum du dir ein bestimmtes Ziel gesetzt hast, ist es an der Zeit dieses genauer zu definieren. Du musst wissen von wo du startest und was du erreichen willst. Außerdem solltest du dir darüber klar sein, wie weit dein Weg sein wird und wie lange es dauert anzukommen.

Von wo startest du?

Bevor du dir überlegst, welches Ziel du erreichen willst, ist es ratsam deinen Ist-Zustand zu bestimmen. In Bezug auf deine Fitness bedeutet das natürlich, dass du deine aktuellen Körperdaten kennen solltest. Das heißt, du musst wissen, wie viel du zur Zeit wiegst und wie hoch dein Körperfettanteil ist. Davon abgesehen können aber auch noch andere Daten, wie zum Beispiel der Umfang deines Bauchs, von Bedeutung sein.

Wo möchtest du hin?

Nachdem du jetzt weißt, wo du stehst, solltest du dir Gedanken darüber machen, welche Werte du gerne erreichen möchtest. Wie lautet dein Wunschgewicht? Um wie viel Prozent möchtest du deinen Körperfettanteil senken? Wie viel Kilo Muskelmasse willst du aufbauen? Natürlich wirst du dabei auch ein bestimmtes Bild, wie dein Körper aussehen soll, vor Augen haben.

Es kann also durchaus sein, dass sich dein Ziel im Laufe der Zeit noch ändert. Möglicherweise bist du am Ende bereits mit weniger vollkommen zufrieden. Oder aber du entscheidest dich noch weiter zu machen und mehr zu erreichen. Für den Moment spielt das allerdings keine Rolle. Wichtig ist, dass du zunächst ein Ziel bestimmt und dir für dieses auch einen ungefähren Zeitrahmen gesetzt hast. Der Zeitrahmen sollte natürlich realistisch sein. Dazu gleich noch mehr.

Was musst du dafür tun?

Natürlich ist es nicht damit getan zu wissen, wo du hinwillst. Du musst selbstverständlich auch den Weg dorthin kennen. Auf deine Ziele in Sachen Fitness bezogen, bedeutet das, dass du wissen musst, welche Änderungen an deinem Verhalten notwendig sind. Du musst wissen, wie dein Diätplan aussehen sollte.

Dafür musst du unter anderem deinen Kalorienbedarf kennen und diesen an dein Ziel (Fettabbau oder Muskelaufbau) anpassen. Zudem solltest du dir überlegen, welches Trainingsprogramm für das Erreichen deines Ziels am besten geeignet ist. Krafttraining ist in der Regel eine gute Wahl. Wenn du Muskeln aufbauen möchtest, ist es sogar absolute Pflicht.

Vielleicht genügt dir aber auch ein Workout mit dem eigenen Körpergewicht oder einfach regelmäßig etwas Bewegung zu haben. Je nachdem was du wie schnell erreichen möchtest, sind hier andere Schwerpunkte notwendig.

Plane dein Ziel, indem du deinen Ist-Zustand überprüfst, festlegst, was du erreichen möchtest und die dafür notwendigen Schritte erkennst.
 

Worauf du achten solltest

Du darfst dir selbstverständlich ein ehrgeiziges Ziel setzen. Dabei solltest du jedoch nicht den Fehler machen, die Realität vollkommen aus den Augen zu verlieren. Weder wirst du in zwei Wochen 10 Kilo Bauchfett verlieren, noch wirst du nächsten Monat wie ein Profibodybuilder aussehen. Wenn du Erfolg haben möchtest, musst du realistisch bleiben.

Das gilt auch für deine Planungen hinsichtlich deines Training und deiner Ernährung. Es bringt dir zum Beispiel nichts, wenn du dir vornimmst fünf Mal pro Woche für zwei Stunden ins Fitnessstudio zu gehen, obwohl du weißt, dass du dafür ohnehin keine Zeit hast.

Ebenso wenig ist es sinnvoll deinen Ernährungsplan so streng zu gestalten, dass du ihn nur wenige Tage durchhältst. Durch derart unrealistische Zielsetzungen demotivierst du dich nur unnötig selbst. Deine Ziele wirst du so mit Sicherheit nicht erreichen.

Vermeide trotz allem Ehrgeiz das Setzen unrealistischer Ziele. Diese werden dir das Durchhalten nur unnötig erschweren.
 

Fazit

Mit genug Motivation und der richtigen Planung ist mehr möglich, als du vielleicht denkst. Ich hoffe, dass dir dieser Artikel einen hilfreichen Wegweiser bietet und dir zeigt, worauf es beim Setzen deiner Fitnessziele wirklich ankommt. Natürlich spielt es keine Rolle, ob du nun am ersten Januar oder an irgendeinem anderen Tag im Jahr startest.

Die Hauptsache ist, du entscheidest dich etwas zu verändern und bist bereit das Nötige dafür zu tun. Am besten funktioniert das Ganze übrigens, wenn du diesen Beitrag nicht nur liest und dir ein paar Gedanken dazu machst, sondern alles schriftlich festhältst. Schreibe dir auf, was dich motiviert, was du erreichen willst und wie der Weg dorthin aussieht.

Auf diese Weise verpflichtest du dich gegenüber dir selbst. Das macht es schwerer, dass du im Nachhinein irgendwelche Ausreden findest. Und zu guter Letzt solltest du vor lauter Planung natürlich nicht die Umsetzung vergessen. Denn nur wenn du auch etwas dafür tust, wird sich dein Körper zum Positiven verändern. Also fange am besten noch heute damit an.

Bitte gebe die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Fitness Blog
Trustpilot