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Taping - Richtig Tapen will gelernt sein

Die knallbunten Streifen sieht man mittlerweile bei nahezu jeder Sportveranstaltung. Kinesiologie Tapes (kurz: "KinesioTapes" oder "Tapes" auf Knien, Schulltern oder an den Waden zu tragen, gehört heutzutage im Bereich Freizeit- und Leistungssport schon fast zum guten Ton einfach. Aber was taugen die textilen Taping-Bänder eigentlich und wie bringt man sie richtig auf die Haut, damit sie ihre heilende Wirkung entfalten können? Wir zeigen dir, welche Arten von Kinesiotapes es gibt, wie "Taping" funktioniert und welche Wirkung Kinesiotapes haben können.

Was ist ein Kinesiologie Tape überhaupt?

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Ein Kinesiotape ist eine Art Pflaster aus textilem Material. Es ist elastisch und seit einigen Jahren werden die heilenden Tapes in Physiotherapie-Praxen und Fitness-Studios angewendet. Der aktuelle Trend geht hin zum Do-it-yourself Taping, also dem selbst-tapen. Erfunden wurden kinesiologische Tapes vor etwa 30 Jahren von einem japanischen Chiropraktiker. Ein Kinesiotape ist sehr elastisch, atmungsaktiv und hautverträglich. Im gegensatz zur herkömmlichen Bandage ermöglichen die Tapes eine Stabilisierung der Muskulatur, ohne die Bewegungsabläufe einzuschränken. Kinesiotapes kommen zum Einsatz bei der Behandlung von Verletzungen, Muskelzerrungen, Verspannungen und bei Muskelentzündungen. Spitzensportler (z.B. Fußballer) verhalfen den bunten Tapes in den vergangenen Jahren zu weltweiter Berühmtheit. 


 

Kinesio Tapes - Infos & Anwendungsgebiete

Ein Kinesiotape hat in der Regel eine Breite von 2 bis 5 cm und besteht aus einem atmungsaktiven Baumwollmaterial. Wenn keine Pflasterallergie vorliegt, werden die kinesiologischen Bänder von fast jedem sehr gut vertragen. Bei einer Tragedauer von durchschnittlich 5 bis 7 Tagen sind die kostengünstigen Tapes sehr ergiebig. Es gibt sie als vorgeschnittene Pre-Cut-Tapes oder als Taping-Rollen zum bedarfsgerechten Zuschneiden zu kaufen. Kinesiotapes werden insbesondere von Sportlern verwendet. Die selbstklebenden, bunten Streifen entfalten ihre Wirkung zur Behandlung chronischer oder akuter Muskel- und Gelenkschmerzen. Behandelt werden können beispielsweise Rückenschmerzen, Verspannungen, gereizte Sehnen, Gelenke und verschiedene Sportverletzugnen. Die Bewegungsfreiheit ist dank der Elastizität der Tapes (40 bis 70%) jederzeit gegeben, weshalb die Tapes so beliebt sind.

Häufigste Einsatzgebiete von Kinesiotapes

  • Muskelverletzungen  & Muskelschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Schulterschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Sehnenbeschwerden
  • Korrektur von Haltungsschäden bzw. Fehlhaltungen
  • Lymphabfluss-Störungen
  • Bindegewebs- (Faszien-) Beschwerden
  • Prävention (vorbeugende Behandlung von z.B. Muskelkater)

 

Welche Arten von Kinesio Tapes gibt es und wie wirken sie?

Beim Kinesiotape wird unterschieden zwischen Taping Rollen und Pre-Cut-Tapes. Pre-Cut-Tapes (z.B. Strengthtape).  Die farbigen Tapes können auf sätmlichen Körperstellen problemlos aufgebracht werden. Es gibt klassische, weiße Tapes und farbige Tapes, die sogenannten "kinesiologischen Tapes". Das weiße Klassik-Tape ist unelastisch und dient der Fixierung und Stabilisierung von Muskeln und Gelenken. Die farbigen Tapes sind sehr elastisch und in Dicke und Dehnbarkeit der menschlichen Haut nachempfunden. Beim Aufkleben der Tapes, dem sogenannten "Taping", entsteht eine Art Massagewirkung durch Reizstimulation der Hautrezeptoren. Flüssigkeiten werden mit Hilfe der atmungsaktiven Bänder aus dem Gewebe transportierung, sodass Entzündungen schneller heilen können. Durch das richtige aufkleben der Tapes werden die Muskeln stabilisiert, ohne dass die Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird.

Die Gelenke bleiben beweglich und sofern keine größeren Schmerzen vorhanden sind, kann weiterhin Sport ausgeübt werden. Auch den unterschiedlichen Farben von Kinesiotapes werden verschiedene Wirkungsweisen nachgesagt. So heißt es beispielsweise, dass blaue Tapes einen kühlenden Effekt haben und rote Tapes die Durchblutung fördern. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Herstellern von Kinesiotapes für das selbst-Taping. Auch was die Auswahl an Farben und Mustern betrifft, ist für jeden Geschmack das richtige dabei. Zu den beliebtesten Marken im Fitness Shop gehören vor allem die knalligen Rocktapes und die praktisch vorgeschnittenen Pre-Cut-Tapes von  Ironman (Strengthtape).


 

strengthtape pre-cut-tape kit Knie

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Wie klebt man die Tapes richtig auf? Do it yourself: selbst tapen

Es kommt darauf an, welche Probleme man mit den stretchigen Tapes behandeln möchte. Wer nur einem allgemeinen Muskelkater vorbeugen möchte, kann die Tapes vor dem Sport aufkleben und anschließend wieder entfernen. Auch zur Stabilisierung der Haltung (z.B. im Fußbereich) können die Tapes beitragen. Grundsätzlich sollte gesagt werden, dass es sich beim Taping nicht um einen Ersatz für eine fundierte medizinische Behandlung handelt, sondern als Unterstützung beim Sport und zur Behandlung kleinerer muskulärer Problembereiche verwendet werden kann.

 

Sich selbst tapen ist garnicht so schwierig, wie man vielleicht meint und kann mit etwas Übung und der richtigen Anleitung schnell erlernt werden. Am besten lernt man die unterschiedlichen Klebe-Verfahren in einem speziellen Kurs beim Physiotherapeuten oder Chiropraktiker. Auch Bücher und DVDs zum Thema gibt es in Hülle und Fülle. Vor dem Auflegen der Tapes sollte die Haut frei von Fetten oder Ölen sein, um eine optimale Haltbarkeit zu gewährleisten. Aufgeklebt werden die kinesiologischen Tapes immer entlang des Muskelverlaufs oder um das jeweilige Gelenk herum (zum Beispiel beim Schultergelenk).

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Kritik: Wirksamkeit von Kinesiotapes bisher nicht wissenschaftlich belegt

Viele Erfahrungsberichte und die große Nachfrage nach Taping-Artikeln zeigen, dass Taping tatsächlich funktionieren kann.  Wissenschaftliche Belege für die heilende Wirkung und Schmerzlinderung durch Kinesiotapes fehlen bisher noch, was aber auch dem Mangel an entsprechenden Studien verschuldet ist. Einige Faktoren möchten wir dir vor deinem Start mit selbst-Taping an die Hand geben. Um mit Taping gute Erfolge zu erzielen, müssen Muskeln und Haut vorab gedehnt sein. Bei der Wade beispielsweise ist es sehr schwierig, sich selbst zu tapen, da man sich beim Aufkleben so verdreht, dass ein korrektes Aufkleben kaum möglich ist. Du solltest dir bei schwer erreichbaren Körperstellen in diesem Fall jemanden suchen, der dir dabei hilft.

Kinesiotapes kaufen - Das solltest du beachten

Beim Kauf von Kinesiotapes solltest du auf eine gute Produktqualität achten. Billig-Tapes aus dem Discounter locken mit günstigen Preisen. Schnell zeigt sich aber, wo die Nachteile der günstigen Varianten liegen: häufig haften die Tapes schlecht auf der Haut oder beginnen bereits nach kurzer Zeit, sich zu lösen. Von langer Tragedauer kann hier nicht mehr gesprochen werden. Tapes mit guter Klebewirkung sollten in keinem Falle unter 12,00 € / Rolle liegen (Für Pre-Cut-Tapes sollten ab 8,00 € investiert werden). Eine Taping-Rolle hält je nach Bedarf für mehrere Wochen oder gar Monate. Zum Testen oder die gezielte Behandlung bestimmter Problembereiche empfehlen wir Pre-Cut-Tapes für sämtliche Bereiche des Körpers. Im Taping-Shop von Bodybrands4you findest du alles, was du fürs Taping benötigst. Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinen ersten Taping-Versuchen.

 

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