8 verbreitete Abnehm-Mythen auf dem Prüfstand

abnehm mythenWenn du abnehmen möchtest und deshalb nach Rat suchst, wirst du schnell feststellen, dass so gut wie Jeder in deinem Umfeld Tipps für dich parat hat. Was auf den ersten Blick gut für dich zu sein scheint, kann in Wahrheit ein echtes Problem darstellen.

Es ist nämlich leider so, dass zahlreiche Abnehmtipps ganz einfach nicht der Realität entsprechen. Dementsprechend werden sie dir auch nicht dabei helfen, dein Wunschgewicht zu erreichen. Acht besonders verbreitete Abnehm-Mythen stelle ich dir in diesem Artikel vor. Lies im Folgenden, was wirklich an ihnen dran ist.

Mythos Nummer 1: Schnell abnehmen ist schlecht

Besonders beliebt ist die Aussage, dass es nicht möglich ist schnell abzunehmen und dauerhaft schlank zu bleiben. Ein dementsprechend häufig zu hörender Rat ist es, auf möglichst langsame Fortschritte zu setzen und mithilfe einer moderaten Umstellung der Ernährung an Gewicht zu verlieren.

Doch auch wenn es natürlich richtig ist, dass eine strenge Diät nicht immer die beste Wahl ist, bedeutet das nicht, dass schnell abnehmen in irgendeiner Form schlecht für dich ist. Sofern du dabei einige grundlegende Prinzipien beachtest und auch nach deiner Diät am Ball bleibst, spricht nichts gegen schnelle und gleichzeitig dauerhafte Erfolge.

Merke: Wenn du es richtig machst, kannst du schnell abnehmen und dauerhaft schlank bleiben.
 

Mythos Nummer 2: Häufiges Essen macht schlank

Oft wird behauptet, dass häufige kleine Mahlzeiten besser zum Abnehmen geeignet sind als wenige große. Als Vorteile werden dabei unter anderem ein besseres Sättigungsgefühl, eine Beschleunigung des Stoffwechsels sowie eine Reduzierung von Schwankungen des Blutzuckerspiegels genannt. In der Realität ist an diesen Behauptungen jedoch nicht viel dran.

Für deinen Erfolg beim Abnehmen spielt es keine Rolle, ob du nun drei oder sechs Mahlzeiten am Tag zu dir nimmst. Entscheidend sind lediglich die Kalorienmenge insgesamt und womit du am besten zurechtkommst. In vielen Fällen sorgt das seltenere Essen von größeren Portionen sogar für eine bessere Sättigung und erleichtert dir so das Durchhalten.

Merke: Häufige kleine Mahlzeiten haben keinen positiven Effekt auf deine Erfolge beim Abnehmen.
 

Mythos Nummer 3: Obst und Gemüse fördern den Fettabbau

Obst und Gemüse sind gesund und sollten fester Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Das ist mit Sicherheit auch für dich nichts Neues. Aber fördert es auch den Fettabbau, wenn du deinen Speiseplan zusätzlich mit Obst und Gemüse ergänzt? Nun, das kommt ganz darauf an. Prinzipiell wird es dir beim Abnehmen niemals etwas nützen, wenn du mehr isst.

Dabei spielt es auch keine Rolle, was du genau isst. Es ist egal, ob es sich um einen Burger oder um einen Obstsalat handelt. Nimmst du zu viele Kalorien zu dir, kannst du kein Fett abbauen. Anstatt Obst und Gemüse zusätzlich in deinen Ernährungsplan einzubauen, solltest du deshalb andere Lebensmittel damit ersetzen.

Merke: Obst und Gemüse helfen dir nur beim Fettabbau, wenn du sie statt anderer Nahrungsmittel zu dir nimmst.
 

Mythos Nummer 4: Ohne Frühstück kein flacher Bauch

Morgens wie ein Kaiser, Mittags wie ein König und Abends wie ein Bettler. Es gibt vermutlich Niemanden, der diesen Spruch nicht mindestens schon einmal in seinem Leben zu hören bekommen hat. Wenn du abnehmen willst, wird dich dieser Rat allerdings nicht weiterbringen.

Weder ist es eine zwingende Voraussetzung für den Fettabbau, dass du frühstückst, noch spielt es eine große Rolle, wie du deine Mahlzeiten auf den Tag verteilt zu dir nimmst. Um deinen Körperfettanteil zu senken, ist eine negative Energiebilanz notwendig. Iss weniger als du verbrauchst, und du wirst abnehmen. Wenn dir das leichter fällt, indem du dein Frühstück ausfallen lässt, spricht nichts dagegen.

Merke: Zum Abnehmen ist es egal, ob du frühstückst oder nicht. Entscheidend ist die Energiebilanz.
 

Mythos Nummer 5: Diäten lassen den Stoffwechsel einschlafen

Mache eine Diät und es wird nicht lange dauern, bis dein Stoffwechsel auf Sparflamme schaltet. Und genau aus diesem Grund funktionieren Diäten auch nicht. Diese Annahme mag hinsichtlich der verwendeten Argumente durchaus sinnvoll erscheinen. In der Realität entspricht jedoch auch sie nicht der Wahrheit und ist daher nur ein weiterer Mythos zum Thema Abnehmen.

Selbst strenge Diäten haben nur einen relativ geringen Effekt auf deinen Stoffwechsel, und damit auf deinen Kalorienverbrauch. Wirklich spürbare Auswirkungen wirst du erst mit einem sehr geringen Körperfettanteil bemerken. Doch im Rahmen einer normalen Diät brauchst du dir zunächst einmal keine Sorgen um deinen Stoffwechsel zu machen.

Merke: Entgegen der weit verbreiteten Annahme, wird dein Stoffwechsel mit einem vernünftigen Diätplan nicht einschlafen.
 

Mythos Nummer 6: Kohlenhydrate machen dick

Wer abnehmen möchte, sollte unbedingt auf Kohlenhydrate verzichten. Kohlenhydrate machen nämlich dick und sind der Hauptgrund dafür, dass immer mehr Menschen in Deutschland übergewichtig sind. Diese Behauptung mag zwar auf den ersten Blick logisch klingen, gehört jedoch ebenfalls in das Reich der Mythen und Halbwahrheiten über das Abnehmen.

Eine Reduzierung der Kohlenhydrate kann zum Abnehmen zwar sinnvoll sein, dick machen sie dich jedoch nicht. Bei näherer Betrachtung zeigt sich nämlich recht schnell, dass nicht die Kohlenhydrate sondern eine Erhöhung der Kalorienzufuhr insgesamt dafür sorgt, dass immer mehr Menschen zu dick sind. Hinzu kommt, dass die meisten Menschen sich aufgrund geänderter Berufsbilder und Freizeitgewohnheiten einfach viel zu wenig bewegen, wodurch wiederum der Energiebedarf sinkt.

Merke: Nicht Kohlenhydrate machen dich dick. Zu viel Essen sorgt für Übergewicht und einen dicken Bauch.
 

Mythos Nummer 7: Bauchmuskelübungen reduzieren Bauchfett

Um einen flachen Bauch zu bekommen, ist es notwendig, dass du deinen Bauch mit möglichst vielen Übungen trainierst. Das hilft dir dabei gezielt deinen Bauchspeck loszuwerden. Nun, wenn du das schon mal versucht hast, wirst du wissen, dass dir Bauchmuskelübungen nicht dabei helfen dein Bauchfett zu reduzieren.

Das liegt ganz einfach daran, dass Übungen wie Beinheben oder Crunches kein Fett verbrennen, sondern lediglich für eine Kräftigung der Muskulatur sorgen. Davon abgesehen ist es unmöglich, dass du gezielt an einer bestimmten Stelle deines Körpers Fett abbauen kannst. Wenn du dein Bauchfett wegbekommen willst, brauchst du einen funktionierenden Diätplan. Training ist zu diesem Zweck nicht zwingend erforderlich, vor allem nicht in Form von Bauchmuskelübungen.

Merke: Bauchmuskelübungen verbrennen weder Bauchfett noch helfen sie dir dabei einen flachen Bauch zu bekommen.
 

Mythos Nummer 8: Training verwandelt Fett in Muskeln

Gehörst du zu den Menschen, die davon überzeugt sind, dass sie ihr Körperfett mithilfe von Krafttraining in Muskeln umwandeln können? Falls ja, muss ich dich an dieser Stelle enttäuschen. Dein Körper kann kein Fett in Muskeln umwandeln.

Das ist physiologisch unmöglich. Fettabbau und Muskelaufbau sind zwei komplett verschiedene Vorgänge, die nicht das Geringste miteinander zu tun haben. Durch eine negative Energiebilanz verlierst du Körperfett und durch Krafttraining und eine ausreichende Eiweißzufuhr baust du Muskeln auf.

Merke: Es gibt keine Form des Trainings, mit der du dein Körperfett in Muskeln umwandeln kannst.
 

Fazit

Wie du siehst, gibt es eine ganze Reihe von weit verbreiteten Abnehm-Mythen, die bei näherer Betrachtung schnell als solche zu erkennen sind. Es kann zwar durchaus sein, dass dir der eine oder andere dieser Tipps dabei helfen kann schlanker zu werden.

Wenn du dir das Abnehmen leicht machen willst, solltest du dich allerdings besser auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren. Setze die entscheidenden Grundlagen für den Fettabbau richtig um, und du wirst deinem Wunschgewicht Schritt für Schritt näher kommen. Dafür musst du dich weder unnötig verrückt machen noch mit irgendwelchen Nebensächlichkeiten aufhalten.

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