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7 einfache Gründe, warum du nicht (mehr) abnimmst

stillstand beim abnehmenAbzunehmen kann schwierig sein. Obwohl die Prinzipien, die eine erfolgreiche Diät ausmachen, eigentlich ganz simpel sind, führt der Versuch schlank zu werden nicht selten zu Frust und Misserfolg. Vielleicht versuchst auch du gerade dein Wunschgewicht zu erreichen und ärgerst dich darüber, dass du dabei keine zufriedenstellenden Fortschritte machst.

Trotz aller Anstrengungen ändert sich an der Zahl auf deiner Waage nichts. Vielleicht warst du bislang auch mit deinen Ergebnissen zufrieden. Doch auf einmal tut sich nichts mehr und du weißt nicht warum. Ausbleibende Erfolge beim Abbau von Körperfett haben in der Regel recht simple Gründe. Welche das sind und was du dagegen tun kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Grund Nummer 1: Du unterschätzt deine Kalorienzufuhr

Einer der häufigsten Gründe, warum sich das Körpergewicht nicht wie gewünscht verändert, ist eine falsche Einschätzung der Menge an Nahrung, die du über den Tag zu dir nimmst. Viele Menschen, vielleicht auch du, machen den Fehler, dass sie die Kalorienmenge ihrer Mahlzeiten vollkommen unterschätzen.

Du denkst möglicherweise, dass du deine Ernährung im Griff hast. Doch in Wahrheit isst du einfach zu viel. Du schätzt die Kalorien deiner Mahlzeiten niedriger ein, als sie tatsächlich sind. Kleine Snacks, die bei dir gedanklich kaum ins Gewicht fallen, erhöhen diesen Effekt noch zusätzlich.

Dieses Problem lässt sich jedoch ganz leicht beheben. Schreibe im ersten Schritt für eine Woche alles auf, was du isst. Sei dabei absolut ehrlich zu dir und du wirst schnell feststellen, wo du Kalorien einsparen kannst. Lasse kalorienreiche Snacks wie Schokolade künftig weg oder ersetze sie durch bessere Alternativen. Versuche auch bei deinen Hauptmahlzeiten darauf zu achten, dass diese möglichst gut zu deinem Diätplan passen.

Auf einen Blick: Wenn deine ausbleibenden Fortschritte an einer zu hohen Kalorienzufuhr liegen, kann dir das Führen eines Ernährungstagebuchs dabei helfen ein besseres Gefühl für die Größe deiner Mahlzeiten zu bekommen.
 

Grund Nummer 2: Du bist einfach zu ungeduldig

Eine erfolgreiche Diät braucht Zeit. Du wirst nicht in wenigen Tagen dein Wunschgewicht erreichen. Aus diesem Grund sollte dir immer klar sein, dass du zum Abnehmen viel Geduld mitbringen musst. Du hast in der letzten Woche ein Kilo verloren? Das ist ein toller Erfolg, auf den du stolz sein kannst.

Dich darüber zu ärgern, dass es nicht zwei Kilo waren, bringt dich nicht weiter. Je nachdem wie hoch dein Gewicht zur Zeit ist, wirst du unterschiedlich schnell Fett abbauen. Mit starkem Übergewicht sind größere Fortschritte möglich, als wenn du bereits sehr schlank bist. Wenn du nur noch die letzten kleinen Polster an Bauch oder Hüfte loswerden willst, wirst du schnell feststellen, wie hartnäckig diese sind.

Mit einem niedrigen Körperfettanteil wirst du vermutlich nur wenige hundert Gramm pro Woche verlieren. Auch wenn dich das frustriert, hilft dir nur dranzubleiben und dich nicht davon beirren zu lassen. Es ist normal, dass das Ganze Zeit braucht. Doch mit der notwendigen Geduld wirst du es schaffen.

Auf einen Blick: Falls du meinst, dass du zu langsam abnimmst, solltest du dir bewusst machen, dass du Geduld brauchst. Du wirst nicht über Nacht schlank werden.
 

Grund Nummer 3: Du verwechselst Gewichtsverlust mit Fettabbau

Viele Menschen, die abnehmen wollen, setzen sich zu diesem Zweck ein völlig falsches Ziel. Meist wird der Fokus dabei nämlich auf das Erreichen eines bestimmten Körpergewichts gelegt. So könnte dein Diätziel zum Beispiel 10 Kilo abnehmen lauten. Zunächst einmal ist an diesem Ziel nichts verkehrt.

Allerdings wird dabei ein ganz entscheidender Faktor nicht beachtet. Dein gesamter Gewichtsverlust kann aus mehreren Bestandteilen, nämlich aus Fett, Muskeln und Wasser, bestehen. Beim Abnehmen sollte dein Ziel jedoch stets der Abbau von Körperfett und nicht der Verlust von möglichst viel Gewicht sein. Wenn du dich ausschließlich auf dein Gewicht konzentrierst, kann es durchaus sein, dass es so aussieht als hättest du keine Fortschritte gemacht.

Möglicherweise hast du aber in Wahrheit Fett abgebaut, was durch Wassereinlagerungen nicht sichtbar wird. Das kann schnell passieren. Bei Frauen kann zum Beispiel die Regel dafür verantwortlich sein. Und auch eine kohlenhydratreiche Mahlzeit kann zur einer Einlagerung von Wasser, und damit einem erhöhten Gewicht, führen. Wenn du abnehmen willst, solltest du dich deshalb immer auf deinen Körperfettanteil konzentrieren. Dein Gewicht ist zum Messen deiner Fortschritte nur eine von mehreren Größen.

Auf einen Blick: Konzentriere dich nicht ausschließlich auf die Reduzierung deines Gewichts. Die wichtigere Kennzahl ist dein Körperfettanteil. Erfolgreich abzunehmen bedeutet diesen zu senken.
 

Grund Nummer 4: Du hast mit Krafttraining angefangen

Eine weitere Ursache für deinen ausbleibenden Gewichtsverlust kann die Tatsache, dass du mit Muskelaufbautraining angefangen hast, sein. Denn auch wenn Versprechen wie “10 Kilo Masseaufbau in zwei Monaten” selbstverständlich Schwachsinn sind, wiegen Muskeln natürlich auch etwas.

Und gerade als Anfänger wirst du durch Krafttraining durchaus recht schnelle Erfolge erzielen. Es kann also unter Umständen sein, dass der Muskelzuwachs den Verlust an Körperfett auf deiner Waage zumindest teilweise wieder ausgleicht. Das ist jedoch kein Grund zur Beunruhigung. Solange du Fett abbaust, ist alles in Ordnung.

Das Gewicht, das dir die Waage anzeigt, spielt dabei im Grunde keine Rolle. Auch dieser Grund für deinen scheinbaren Misserfolg beim Abnehmen zeigt dir lediglich, wie wichtig es ist dich nicht nur auf die Veränderung deines Körpergewichts zu verlassen, sondern stattdessen auch zusätzlich deinen Körperfettanteil zu tracken.

Auf einen Blick: Wenn du als Unterstützung deines Diätplans mit Krafttraining angefangen hast, kann es sein, dass dein Muskelzuwachs den Gewichtsverlust zum Teil wieder ausgleicht.
 

Grund Nummer 5: Du bist zu lange auf Diät

Viele selbsternannte Abnehmgurus warnen vor den Gefahren eines eingeschlafenen Stoffwechsels. Gerne wird dabei behauptet, dass eine Diät zwangsläufig dazu führt, dass der Körper in kürzester Zeit auf Sparflamme schaltet und dann nur noch wenige Kalorien verbraucht. Derartige Ängste sind jedoch weitgehend unbegründet.

Zumindest bei kürzeren Diäten kommt dieser Effekt in der Realität kaum zum Tragen. Bei langen und strengen Diäten kann es allerdings durchaus passieren, dass es zu einer Anpassung des Stoffwechsels kommt. Ist das der Fall, wird sich das auch anhand ausbleibender Fortschritte beim Abnehmen bemerkbar machen.

Um das Problem zu beheben, solltest du eine Diätpause in Betracht ziehen. Eine oder vielleicht auch zwei Wochen sind in der Regel ausreichend und geben deinem Körper die Möglichkeit sich von den Anstrengungen zu erholen. Um das Ganze von vorneherein zu vermeiden, helfen bei längeren Diäten sogenannte Refeedtage, an denen du eine erhöhte Kalorienmenge zu dir nimmst. Sowohl bei einer Diätpause als auch bei Refeedtagen solltest du jedoch darauf achten, dass du dich nicht maßlos vollstopfst. Es geht lediglich darum deinen normalen Erhaltungsbedarf zu erreichen.

Auf einen Blick: Lange und harte Diäten mit wenigen Kalorien können auf Dauer dafür sorgen, dass dein Körper weniger Energie verbraucht. Um das zu vermeiden können Diätpausen oder regelmäßige Refeedtage helfen.
 

Grund Nummer 6: Du passt deinen Ernährungsplan nicht an

Am Anfang deiner Diät machst du gute Fortschritte beim Fettabbau. Das Gewicht auf der Waage sinkt schnell und dein Bauchumfang nimmt immer weiter ab. Doch nach einigen Wochen passiert immer weniger. Dein Gewicht sinkt deutlich langsamer und du weißt nicht warum.

Ein möglicher Grund dafür kann eine fehlende Anpassung deines Ernährungsplans sein. Was du nämlich möglicherweise nicht bedacht hast, ist die Tatsache, dass dein Kalorienbedarf mit jedem Kilo, das du weniger wiegst, sinkt. In der Regel verbrauchst du für jedes Kilo Körpergewicht ungefähr 30 Kalorien am Tag. Hast du nun vielleicht 15 Kilo verloren, sind das immerhin 450 Kalorien, um die dein täglicher Energiebedarf gesunken ist.

Und wenn du nun weiterhin die gleiche Kalorienmenge zu dir nimmst, wie zu Beginn deiner Diät, macht sich das natürlich auch in Form von langsameren Fortschritten beim Abnehmen bemerkbar. Aus diesem Grund solltest du deinen Ernährungsplan im Laufe deiner Diät regelmäßig an deinen tatsächlichen Bedarf anpassen und, sofern nötig, weiter optimieren.

Auf einen Blick: Mit sinkendem Körpergewicht verringert sich auch dein Energiebedarf. Um weiterhin Fett abzubauen, kann es daher von Zeit zu Zeit notwendig sein deine Kalorienzufuhr anzupassen.
 

Grund Nummer 7: Du kontrollierst deine Ergebnisse falsch

Ein weiterer Grund für unbefriedigende Fortschritte auf deiner Waage können auch ganz einfach Fehler beim Wiegen sein. Wenn du dich zum Beispiel an einem Tag auf nüchternen Magen wiegst und zudem noch an den Tagen davor sehr wenig gegessen hast, wird die Waage ein entsprechend niedriges Gewicht anzeigen.

Wiegst du dich jedoch beim nächsten Mal direkt nach einer Familienfeier mit viel gutem Essen und einem vollen Magen, wird dein Gewicht höher ausfallen. Das liegt nicht nur am Essen, welches sich möglicherweise noch in deinem Körper befindet, sondern auch an Wassereinlagerungen, die durch kohlenhydratreiches Essen entstehen.

Um derartige Fehler beim Wiegen zu vermeiden, solltest du darauf achten, dass du dich immer unter den gleichen Bedingungen auf die Waage stellst. Suche dir zum Beispiel einen festen Tag in der Woche aus, an dem du dich auf nüchternen Magen wiegst. Auf diese Weise kannst du deine Fortschritte auch wirklich nachvollziehen.

Auf einen Blick: Damit du deine Fortschritte vernünftig nachvollziehen kannst, solltest du darauf achten, dass du dich immer unter den gleichen Bedingungen wiegst.
 

Fazit

Wie du siehst, kann es viele Ursachen haben, dass du nicht oder nicht mehr abnimmst. Nicht immer handelt es sich dabei tatsächlich um einen ausbleibenden Fettabbau. Unabhängig davon kannst du ein Plateau beim Abnehmen jedoch immer recht leicht überwinden. Du musst lediglich den wahren Grund erkennen und dann die entsprechenden Maßnahmen ergreifen. Dank der Tipps aus diesem Artikel weißt du ja nun, was du zu tun hast.

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