Mein Erfahrungsbericht mit fitbit Charge HR

Mein Erfahrungsbericht mit fitbit Charge HR

fitbit-charge-hr-plum-pflaumeFitnesstracker haben mich schon seit längerer Zeit begeistert und als ich dann immer öfter im Fernsehen diese total frische, lebenslustige, alles ist super Werbung gesehen hatte, und die Personen in den Clips die Ausstrahlung von: „Mein Leben ist, seit ich einen Fitness Tracker habe, total super und nichts kann mich umhauen!“ hatten, dachte ich mir, es ist doch an der Zeit etwas zu riskieren und so einen Tracker auszuprobieren. 

Aber bevor ich ins Detail gehe, noch ein paar Worte zu meiner Person. Ich bin 23 Jahre alt, studiere Lebensmittelchemie in Dresden und bin sportlich eher „sinuskurvenmäßig“-aktiv (mal mehr, mal weniger). Kommen wir aber nun zum interessanten Teil des Artikels, dem Fitness Tracker. Ich habe mich für den Charge HR der Marke fitbit entschieden. 

Warum ich mich für den fitbit Charge HR entschieden habe...

Ich bin eine Person, die gerne erst einmal alle Varianten abklärt, bevor sie sich entscheidet und nach reichlichen Überlegungen war ich der Ansicht, dass dieser Fitnesstracker der Richtige für meine Bedürfnisse ist. Das für mich schlagende Argument war, dass er einen Echtzeit-Herzfrequenzmesser eingebaut hat und somit rund um die Uhr der Puls gemessen wird, ohne dass ich mir erst so einen lästigen Brustgurt zulegen musste. Dass ein Schrittzähler als Lichtsensor im Gerät integriert ist, versteht sich von selbst.

Plum (lila) oder Tangerine (Orange), dass ist hier die Frage..

Des Weiteren kann man sich auf dem Gerät die verbrannten Kalorien anzeigen lassen. Ein absolutes Highlight für mich war, dass der Fitbit die gelaufenen Stockwerke zählt. Sowas kannte ich vorher noch nicht. Natürlich war das gleich ein Ansporn für mich einmal mehr die Treppen im Büro, der Uni, zu Hause hoch zu laufen. Farblich fand ich den Fitbit Charge HR plum (Pflaume) am ansprechendsten, jetzt gibt es mittlerweile auch noch eine Version in Orange (Tangerine), die, meiner Meinung nach, auch sehr schick aussieht. Oder was meint ihr?fitbit-charge-hr-purple-arm

Installation und Einrichtung der fitbit Software

Die, zumindest für mich, größte Hürde war, die Installation der Fitbit Software auf dem PC und die anschließende Synchronisation mit dem Charge HR. Ich weiß nicht wirklich woran es genau lag, ob an meinem PC (Win7, Acer Netbook von 2012) oder an dem Programm selbst. Jedenfalls musste ich die Installation zwei Mal neu beginnen, bevor es dann schließlich doch komplett installiert war. Danach folgten die berühmten „ersten Schritte“, die jeden noch so unerfahrenen User durch das Programm und die Einstellungen leiten. Konkret bedeutete das, dass man sich ein Konto erstellen und seine E-Mail Adresse hinterlegen muss. Alternativ kann man sich auch mit seinem Facebook oder Google+ Konto anmelden. Ich möchte hier nicht weiter auf datenschutztechnische Aussagen eingehen. Der Nächste Schritt ist die Eingabe von persönlichen Daten, wie exakt ihr das handhabt ist jedem seine Sache.

Einstellungen und Synchronisation via Bluetooth

Obwohl ich denke, dass nur mit einer etwaigen genauen Angabe das Fitbit-Gerät ordentlich arbeiten kann. Nun musste man nur noch angeben, welches der Fitbit Geräte man besitzt, in meinem Fall der Charge HR. Als nächstes wurde ich aufgefordert, den USB-Dongle an den PC anzuschließen, damit die Synchronisation beginnen kann. Auf dem Fitbit wird eine Nummer angezeigt, die man in den PC eingeben muss. Danach ist die Synchronisation abgeschlossen. Auch für den weiteren Verlauf ist es unbedingt notwendig, den Dongle immer in den USB-Slot einzustecken, da sonst keine Synchronisation stattfinden kann.

Die Installation der App gestaltete sich weitaus einfacher. Einfach in den entsprechenden Store gehen. Leider musste ich im weiteren Verlauf feststellen, dass mein Smartphone (Sony Xperia P) und die Android Version nicht kompatibel mit der Bluetooth Verbindung und der dadurch funktionierenden Anrufer Weiterleitung sind. Ein weiterer kleiner Nachteil ist, dass sich die App nur mit dem Fitbit synchronisieren lässt, wenn vorher auf einem Computer das Programm installiert wurde.


 

Nun konnte es losgehen – im wahrsten Sinne des Wortes

In dem Dashboard, welches im Browser sichtbar ist, werden alle synchronisierten Werte angezeigt. Die Dashboard Icons kann man sich auch nach Belieben anordnen. Die Werte sind sehr anschaulich und grafisch ansprechend dargestellt.Das Armbandband des fitbit Charge HR besteht aus einem gummiartigen Stoff (Silikon), der sich sehr gut an das Handgelenk anpasst. Das Armband an sich habe ich nach ein paar Stunden am Arm überhaupt nicht mehr zur Kenntnis genommen. Es ist sehr angenehm beim Tragen und leicht. Es lässt sich schnell aufladen und in der App und auf dem Computer wird einem auch angezeigt, wieviel Akku noch vorhanden ist.

Einfache Reinigung und gute Hautverträglichkeit

Auch die Reinigung des Gerätes stellte sich als sehr einfach heraus.Ich habe es ganz einfach mit einem Hygienetuch gesäubert. Dabei habe ich drauf geachtet, dass ich nicht an die elektronik Bestandteile und den Pulssensor komme. Außerdem wird der Charge HR von sich aus nicht sehr dreckig, das könnte aber auch an der Farbe liegen. In vielen Berichten habe ich von eventuellen Hautreaktionen gelesen, das konnte ich bei mir nicht feststellen. Was mir nach ein paar Tagen auffiel ist, dass wenn die typische „ich möchte auf die Armbanduhr schauen“-Bewegung gemacht wird, die Uhrenanzeige auf dem Fitbit aufblinkt. Am Computer in den Einstellungen kann man genau einstellen, welche Anzeigen man auf dem Charge HR sehen möchte und in welcher Reichenfolge diese angezeigt werden.

Tagesziele

Es werden Übersichten über deine gelaufenen Schritte, die verbrannten Kalorien, die gelaufenen Kilometer, und die gegangenen Stockwerke erstellt. Du kannst dich mit Freunden vergleichen oder in Gruppen eintreten, um deine Erfolge zu messen. Die Gruppen haben verschiedene Ziele und sind weltweit vernetzt. Ich bin in der Gruppe Jahrgang 1992 schon nach kurzer Zeit auf Platz 240 von 500- das motiviert!

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Analysen und Dashboards individuell anpassen

In dem Dashboard können in verschiedenen Bereichen Ziele festgelegt werden. So kann man auch mit Hilfe des Fitbit versuchen abzunehmen. Ich habe ein paar Tage lang immer aufgezeichnet, was ich esse. Das große Plus dabei ist die sehr gut sortierte Ernährungsdatenbank, in der habe ich fast jedes Lebensmittel gefunden. Mir persönlich gefällt hier aber die App besser, denn dort kann man mittels Barcode-Scanner die Lebensmittel scannen und das Programm erkennt gleich auf Anhieb welches Produkt du gerade zu dir nimmst, so kann man jede Mahlzeit genau dokumentieren.

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Mein Frühstück fällt aus Zeitmangel, in der Woche zumindest, immer gleich aus. Also kann man auch direkte Mahlzeitenkombinationen erstellen, speichern und immer wieder abrufen. Nach einiger Zeit hatte ich mit überlegt, mithilfe des Ernährungsprotokolles etwas mehr auf mein Gewicht zu achten. Mein ursprüngliches Gewicht hatte ich ja damals schon eingegeben, nun suchte ich mir mein Zielgewicht aus. Dann konnte in dem Dashboard festgelegen, wie schnell man denn abnehmen möchte. Dementsprechend wurde dann die maximale Kalorienzufuhr am Tag angepasst. Auch hier kann das jeder nach seinen Vorstellungen und Wünschen einstellen.

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Aktivitäten-Tracking

Auf das Aktivitätstracking habe ich mich besonders gefreut. Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Aktivitäten aufzuzeichnen, entweder in real time, während des Trainings, oder auch nachträglich im Dashboard. Zur Aktivierung der Trackingfunktion musste ich einfach gleichzeitig links und rechts an den Seiten der Uhr drücken. Dann vibriert der Tracker kurz und zeigt an, dass das Training beginnt. Er zählt die Zeit des Trainings, die dabei verbrannten Kalorien und die Herzfrequenz. Nach der Synchronisation mit dem Computer wird das Training im Dashboard angezeigt. Dort konnte ich es dann weiter bearbeiten und eintragen, um welche Art der Aktivität es sich denn genau handelt. Unter Details schlüsselt dir das Programm genau auf, wie deine Herzfrequenz zu welcher Zeit war, errechnet die Durschnittswerte, den Kalorienverbrauch und wie oft ich mich in der Fettverbrennungszone aufgehalten habe. Zusätzlich gibt es an, welche Auswirkungen es, in den verschiedenen Bereichen, auf deinen Tag hat.

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Nach der Synchronisation mit dem Computer wird das Training im Dashboard angezeigt. Dort konnte ich es dann weiter bearbeiten und eintragen, um welche Art der Aktivität es sich denn genau handelt. Unter Details schlüsselt dir das Programm genau auf, wie deine Herzfrequenz zu welcher Zeit war, errechnet die Durschnittswerte, den Kalorienverbrauch und wie oft ich mich in der Fettverbrennungszone aufgehalten habe. Zusätzlich gibt es an, welche Auswirkungen es, in den verschiedenen Bereichen, auf deinen Tag hat.


 

Wie funktioniert das Schlaftracking (Schlafaufzeichnung)

Der fitbit Charge HR erkennt eigenständig ob man schläft oder nicht und schaltet dann in den Schlaftracker-modus um. Das muss bei Geräten, älterer Generationen noch von Hand eingeschaltet werden. Diese Funktion ist natürlich super praktisch, da man ja nicht immer genau sagen kann wann man einschläft und dann auch meist nicht daran denkt die Schlaftrackingfunktion einzuschalten. Der Schlaftracker zeichnet genau deine Aktivitäten in der Nacht auf, so wird auch festgestellt wie oft ich nachts wach war oder ob ich einen unruhigen Schlaf hatte. Auch hier kann man sich Ziele setzen, wie lange man mindestens schlafen möchte.

Schlafaufzeichnung

Mit dem Charge HR kann man sich auch bequem wecken lassen, dazu kann man einfach in der App einen „Stummen Alarm“ erstellen oder wahlweise am PC in dem Dashboard. Bei der App ist wieder zu beachten, dass zum Speichern der Alarme immer eine Synchronisation mit dem Computer durchzuführen ist, das ist ein kleiner Nachteil. Ich bin mir aber nicht sicher, ob der Alarm mich wirklich geweckt hat, aber ich war zu der Zeit immer etwas eher wach als mein Radiowecker. Das einzig, für mich unangenehme war, der Gedanke, dass ich das Gerät, welches ich den ganzen Tag am Arm habe einfach mit ins Bett zu nehmen, aber durch das Reinigen mit einem Tuch war das Problem für mich aus der Welt geschafft.


 

Der Schrittzähler

Den Schrittzähler fand ich von der ersten Sekunde an super. Es war wirklich motivierend, zu sehen, wie schnell und wie viele Schritte an einem Vormittag/Tag zusammen kommen. Natürlich habe ich auf einigen Seiten gelesen, dass die Schrittzähler von Fitbit es etwas zu gut meinen, und ich gebe auch zu, dass ich etwas verwundert war, als ich früh aufgestanden bin und schon 10 Schritte gezählt wurden, obwohl ich ja im Bett lag. Aber sonst ist der Schrittzähler ziemlich genau, auch kurze Wege im Büro oder zu Hause wurden notiert. Als Tagesziel sind von dem Charge HR 10.000 Schritte angesetzt, wenn man diese Zahl erreicht, hat beginnt der Tracker kurz zu vibrieren. Die Ziele steigern sich automatisch. In meinem Fall war der nächst höhere erreichbare Wert 15.000 Schritte und es motiviert einen innerlich doch, sich mehr zu bewegen, um die Ziele zu erreichen. Es ermutigt einen, doch nochmal abends spazieren zu gehen, oder mal eine Station eher aus der Bahn auszusteigen und zu laufen.

Der Fitbit Charge HR zählt die gelaufenen Stockwerke. Zusätzlich bekommt man für erreichte Ziele Abzeichen. So hatte ich schon nach ein paar Tagen das „Schwarzwald“ Abzeichen verdient, dafür dass ich 25 Etagen an einem Tag gelaufen bin. Hier hat es sich einmal ausgezahlt, dass ich im 5. Stockwerk wohne.


 

Datenschutz

Dazu lässt sich sagen, dass man in den Einstellungen, ähnlich wie in den sozialen Netzwerken, einstellen kann wer was sehen darf. Dabei kann in drei Kategorien (Nur Ich, Freunde, Alle) unterschieden werden. Wer Wert auf seine Privatsphäre legt, sollte sich die Einstellungen einmal genauer ansehen.

Anmerkungen zur Handhabung vom Charge HR

Manchmal war ich mir nicht zu hundert Prozent sicher, ob die verbrannten Kalorien wirklich richtig gezählt wurden. Da man auch die Kalorienverbrennung, die über die Herzfrequenz errechnet wird, benutzerdefiniert einstellen kann, können sich hier die Ergebnisse deutlich voneinander unterscheiden. Die Koppelung des Charge HR und der App funktioniert nur über eine Internetverbindung. Einmal ist mir die App abgestürzt, ich kann aber nicht genau sagen, ob es an der App oder an meinem Telefon lag. Einen Gesamtüberblick der schon vergangenen Tage kann leider nur im Dashboard angezeigt werden. Ohne Internetverbindung, ist die App leider nicht sehr hilfreich, da viele Features nicht funktionieren. Aber ich denke jeder Smartphone Besitzer hat heutzutage W-LAN oder mobile Daten. Es reicht auch völlig aus, das Dashboard zu benutzen, ich persönlich fand des etwas übersichtlicher, auch wenn es beim Eintragen der Lebensmittel mit dem Barcode Scanner schon komfortabler war. Auf der Homepage von Fitbit kann man einfach abklären, ob das eigene Smartphone Bluetooth Kompatibel ist.


 

Mein Fazit zum Charge HR Activity- & Sleep-Tracker

Alles in allem bin ich sehr begeistert von dem Fitbit Charge HR. Für meine Bedürfnisse ist er optimal ausgestattet und bietet viele Features, die einen motivieren mehr für seine Fitness zu machen. Ich bin öfter zu Fuß gegangen, habe einmal mehr die Treppen, anstatt den Fahrstuhl genommen und war öfter laufen im Park. Allgemein hatte ich das Gefühl das ich ausgeglichener war, ich achtete mehr auf meine Essgewohnheiten, ließ abends einmal mehr die Schoki im Schrank und trank dafür mehr Wasser, um mein Pensum zu erfüllen. Positiv beeindruckt war ich auch von der großen Auswahl in der Ernährungsdatenbank und den damit vorhandenen Möglichkeiten mehr auf meine Ernährung, Figur und gesunde Lebensweise zu achten.

Ich denke auch, dass sich der Tracker auch sehr gut als „kleiner Helfer“ bei Diäten machen wird. Ich kann die Geräte von Fitbit jedem empfehlen, der sportlich schon aktiv ist, aber auch besonders denjenigen, die sportlich mehr machen möchte, denn dazu animieren einen die kleinen Geräte wunderbar. Es macht Spaß sich selber zu beobachten und seine Fortschritte und Erfolge zu sehen. 

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